Arbeitskreis begutachtet die Situation vor Ort

Im Oktober 2008 wurde das Toilettengebäude am Bahnhof Donauwörth durch einen Brand vollständig zerstört. Nachdem dies die einzigen Toiletten am Bahnhof waren, führte dies selbstverständlich zu heiklen Problemen der Reisenden. Um dieses Problem rasch in den Griff zu bekommen, entschloss sich die Stadt zur Aufstellung zweier Toilettenkabinen um zumindest eine temporäre Abhilfe zu schaffen.

Im Anschluss daran wurde versucht, eine gemeinsame Lösung mit der Deutschen Bahn zu finden, die sich - wie sich herausstellte - überhaupt nicht zuständig fühlt und auch keinerlei Interesse an einem Neubau hat.

Dies führte in letzter Konsequenz dazu, dass die temporäre Kabinenlösung zu einer Dauerlösung wurde. Weder wurde die alte Ruine abgerissen noch zeichnete sich eine akzeptable, nachhaltige Lösung ab. Diesen Umstand nahm sich der Arbeitskreis sichtbar & aktiv zum Anlass, ein neues Projekt zu initiieren.

Im September 2009, also beinahe ein Jahr nach dem Brand, begutachtete der Arbeitskreis die Situation vor Ort. Noch immer waren nur die beiden Kabinen verfügbar, die für Reisende mit Kindern oder mit Gepäck - was am Bahnhof immerhin manchmal zu beobachten ist - jedoch nur zu weiteren Problemen führten.